Berater, Coach, Therapeut – Wer macht was?

​Wer macht was?

Berater, Coach, Psychologe, Psychotherapeut, Heilpraktiker, Psychiater. 
Weißt du wer genau von den Genannten was macht? Ich persönlich habe nämlich schon oft feststellen müssen, dass es nicht immer ganz klar ist, wer was macht und vor allem unter welchen Voraussetzungen das Ganze geschieht. Deswegen nachfolgend nun eine kurze Erklärung. Der Einfachheithalber unterteilt in Berater, Coach, Psychologe, Psychotherapeut, Heilpraktiker, Psychiater:

Berater

Ein Berater orientiert sich an einer festgelegten Aufgabenstellung. Hinsichtlich der Aufgabenstellung verfügt der Berater über ein ganz spezielles inhaltliches Fachwissen. Denken Sie zum Beispiel an einen Steuerberater. Dieses konkrete Fachwissen unterscheidet einen Berater von einem Coach.

Coach

Der Coach fungiert als Wegbegleiter vom Problem zur Lösung. Er ist Prozessbegleiter und unterstützt die Suche nach Problemlösungsstrategien. In einem Coaching werden, ganz ähnlich wie in einer Psychotherapie, vergleichbare Interventionen und Techniken genutzt. Das Ziel dabei ist jedoch nicht die Heilung, sondern vielmehr die eigene Persönlichkeitsentwicklung sowie die Optimierung der Selbst- und Fremdkommunikation. Dies geschieht in der Regel durch eine gezielte Ressourcenaktivierung.

Genau wie auch in der Psychotherapie sollte ich mich als Klient genau informieren, welche Methoden und Vorgehensweisen für mich in Frage kommen. Darüber hinaus ist ein Blick auf die jeweilige Ausbildung des Coaches ein unbedingtes Muss. Das ist deswegen wichtig, weil die Bezeichnung "Coach" im Gegensatz zum Therapeuten keiner gesetzlichen Regelung unterliegt. Das bedeutet, jeder kann sich als Coach bezeichnen. Hier unterscheidet ein Blick auf die tatsächliche Ausbildung die Spreu vom Weizen. Hat mein Coach zum Beispiel eine solide Ausbildung (Ausbildungszeitraum mindestens 1,5 Jahre) in einem psychotherapeutischen/psychosozialen Verfahren, zum Beispiel dem NLP (z.B.: Master), der personenzentrierten oder systemischen Beratung oder absolviert oder einfach nur einige Seminare in verschiedenen Bereichen besucht?

Auch sollte jeder der als Coach tätig ist, ein gewisses Maß an Wissen im psychopathologischen Bereich besitzen. Dies ist nämlich sehr wichig, um zwischen Psychotherapie und Coaching überhaupt unterscheiden zu können. Und das ist definitiv unabhängig davon, ob ich als Coach nur im sogenannten „Business“ tätig bin oder eben im „Psychosozialen Bereich“ aktiv bin. Denn ganz ehrlich, psychische Störungen unterscheiden nicht zwischen Berufs- und Privatleben. Stattdessen können sich psychische Störungen auf mannigfaltige Art und Weise und durch verschiedene Symptome äußern. Zum Beispiel, dass jemand Angst vor öffentlichen Auftritten hat.

Das Tätigkeitsspektrum des Coaches leitet sich übrigens meiner Meinung nach aus § 1 Abs. 3 PsychThG (Psychotherapeutengesetz) ab. Dort steht nämlich unter anderem „... Zur Ausübung von Psychotherapie gehören nicht psychologische Tätigkeiten, die die Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte oder sonstige Zwecke außerhalb der Heilkunde zum Gegenstand haben.“ Entscheidend dabei sind meiner Meinung nach die Worte „außerhalb der Heilkunde“, denn um das beurteilen zu können, ob etwas zur Heilkunde gehört oder nicht, muss ich ein Grundverständnis von eben dieser Heilkunde besitzen!

Psychologe

Als Psychologe darf man sich bezeichnen, wenn man einen universitären Abschluss erworben hat. Zum Beispiel ein Diplom- bzw. Masterabschluss. Dies dauert in der Regel ca. 5 Jahre. Zum Ende des Studiums besteht dann die Möglichkeit, sich auf eine spezielle Fachrichtung zu spezialisieren. So gibt es zum Beispiel den Bereich der Umweltpsychologie, Organisationspsychologie und Verkehrspsychologie. Die Psychologie beschäftigt sich dabei mit der Wissenschaft vom Erleben, Empfinden und Verhalten des Menschen.

Mit einem Abschluss in Psychologie darf man übrigens entgegen der oftmals landläufig kursierenden Meinung weder Psychotherapie betreiben noch andere Menschen therapeutisch behandeln.

Das darf ein Psychologe nur dann, wenn er nach seinem Studium entweder gleichzeitig Heilpraktiker ist (therapeutische Ausbildung vorausgesetzt) und/oder eine psychotherapeutische Ausbildung zum Beispiel in Verhtlenstehrapie absolviert hat. Bei letzterem nennt er sich dann allerdings Psychotherapeut oder psychologischer Psychotherapeut.

Psychotherapeut

Der Begriff Psychotherapeut ist seit 1999 gesetzlich geschützt. Im Psychotherapeutengesetz ist streng aufgelistet, wer die Berufsbezeichnung „Psychotherapeut“ führen darf und wer nicht. Das sind nämlich nur Ärzte und Psychologen, die eine psychotherapeutische Weiterbildung absolviert haben. So hat ein Psychotherapeut eine mehrjährige psychotherapeutische Ausbildung in einem sogenannt anerkannten Psychotherapieverfahren absolviert. Erst nach dieser Ausbildung erhält ein Psychologe oder Arzt die Erlaubnis sich „Psychotherapeut“ zu nennen.

Ein Psychotherapeut darf übrigens keine Medikamente verschreiben (es sei denn, er ist gleichzeitig Arzt). Er arbeitet ausschließlich mit der von ihm gewählten psychotherapeutischen Methode.

Heilpraktiker (Psychotherapie)

Psychotherapeuten haben als Zulassung zum Heilberuf die Approbation. Daneben gibt es jedoch noch eine weitere Erlaubnis zum Heilberuf, nämlich die des Heilpraktikers und Heilpraktiker (Psychotherapie). Wer diese Erlaubnis hat, darf ebenfalls Psychotherapie ausüben. Allerdings gilt auch hier, ähnlich wie beim Psychologen, erst dann, wenn er eine entsprechende psychotherapeutische Methode gelernt hat.

Anders als oftmals angenommen, beherrscht ein Heilpraktiker (Psychotherapie) nicht automatisch eine Methode zur Psychotherapie. Wenn jemand Heilpraktiker (Psychotherapie) als Berufsbezeichnung angibt so bedeutet das zunächst einmal, dass dieser Mensch verpflichtet ist, körperliche Störungen auszuschließen. Darüber hinaus besitzt der Heilpraktiker (Psychotherapie) tiefgreifende und fundierte Fähigkeiten, um psychische Störungen zu erfassen, zu diagnostizieren und einzuschätzen  sowie entsprechend seiner zusätzlich erlernten psychotherapeutischen Methode zu behandeln. Das bedeutet konkret: Therapieren darf ein Heilpraktiker (Psychotherapie) erst dann, wenn er eine psychotherapeutische Methode (im Idealfall über mindestens 3 bis 5 Jahre) gelernt hat.

Hier hat der Heilpraktiker (Psychotherapie) gegenüber dem „Psychotherapeuten“ den Vorteil, dass dieser sich nicht auf eines der Regelverfahren wie zum Beispiel(Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse) beschränken muss. So kann der Heilpraktiker (Psychotherapie) eine psychotherapeutische Methode wählen, die seinem Welt- und Menschenbild entspricht. Das kann eben ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren sein, wie zum Beispiel die Hypnotherapie oder EMDR oder eben ein anderes wirkungsvolles Verfahren sein, wie beispielsweise die Neurolinguistische Psychotherapie oder Gestalttherapie sein.

Leider gibt es da wo es Vorteile gibt, nämlich in der freien Wahl der psychotherapeutischen Methode, auch Nachteile. So ist es meines Erachtens einer der größten Nachteile beim Heilpraktiker (Psychotherapie), dass die psychotherapeutische Ausbildung weder quantitativ noch qualitativ reglementiert ist. Das bedeutet, Umfang und Intensität bestimmt allein der Heilpraktiker (Psychotherapie). Hier ist es wichtig, dass Patienten sich immer genau informieren, welche psychotherapeutische Ausbildung in welchem Umfang absolviert wurde.

Daher sollte man sich immer die folgenden Fragen stellen: Seit wann beschäftigt sich mein Coach, Therapeut, Psychotherapeut mit der jeweiligen Methode. Wie lange ging die Ausbildung? Welche eigene therapeutische Erfahrung besitzt mein Coach und/oder Therapeut? Ja genau! Sie haben richtig gelesen! Ein gewisses Maß an eigener psychotherapeutischer Selbsterfahrung ist als Coach und/oder Psychotherapeut wichtig! Denn erst, wenn ich als Coach und Therapeut auch mit mir selbst im Reinen bin, dann kann ich anderen Menschen wirklich effektiv helfen. Darüber hinaus hilft es mir dabei, Übertragungsgefühle sicher zu erkennen und richtig einzuordnen.

Last but not least – Was macht ein Psychiater?

Vorweg – Ein Psychiater macht in aller Regel keine Psychotherapie. Psychiater sind Ärzte. Sie haben eine spezielle Fachausbildung durchlaufen um sich Psychiater nennen zu dürfen. Nur Ärzte dürfen in Deutschland Medikamente verschreiben. Deswegen ist ein Psychiater ein Arzt, der psychische Störungen mit Medikamenten behandelt. Schwere psychische Störungen, sogenannte Psychosen, müssen immer mit Medikamenten behandelt werden. Das bedeutet, dass Psychiater zum größten Teil ausschließlich mit schwersten psychischen Störungen zu tun haben.

Wer macht was?

Berater, Coach, Psychologe, Psychotherapeut, Heilpraktiker, Psychiater. 
Weißt du wer genau von den Genannten was macht? Ich persönlich habe nämlich schon oft feststellen müssen, dass es nicht immer ganz klar ist, wer was macht und vor allem unter welchen Voraussetzungen das Ganze geschieht. Deswegen nachfolgend nun eine kurze Erklärung. Der Einfachheithalber unterteilt in Berater, Coach, Psychologe, Psychotherapeut, Heilpraktiker, Psychiater:

Berater

Ein Berater orientiert sich an einer festgelegten Aufgabenstellung. Hinsichtlich der Aufgabenstellung verfügt der Berater über ein ganz spezielles inhaltliches Fachwissen. Denken Sie zum Beispiel an einen Steuerberater. Dieses konkrete Fachwissen unterscheidet einen Berater von einem Coach.

Coach

Der Coach fungiert als Wegbegleiter vom Problem zur Lösung. Er ist Prozessbegleiter und unterstützt die Suche nach Problemlösungsstrategien. In einem Coaching werden, ganz ähnlich wie in einer Psychotherapie, vergleichbare Interventionen und Techniken genutzt. Das Ziel dabei ist jedoch nicht die Heilung, sondern vielmehr die eigene Persönlichkeitsentwicklung sowie die Optimierung der Selbst- und Fremdkommunikation. Dies geschieht in der Regel durch eine gezielte Ressourcenaktivierung.

Genau wie auch in der Psychotherapie sollte ich mich als Klient genau informieren, welche Methoden und Vorgehensweisen für mich in Frage kommen. Darüber hinaus ist ein Blick auf die jeweilige Ausbildung des Coaches ein unbedingtes Muss. Das ist deswegen wichtig, weil die Bezeichnung "Coach" im Gegensatz zum Therapeuten keiner gesetzlichen Regelung unterliegt. Das bedeutet, jeder kann sich als Coach bezeichnen. Hier unterscheidet ein Blick auf die tatsächliche Ausbildung die Spreu vom Weizen. Hat mein Coach zum Beispiel eine solide Ausbildung (Ausbildungszeitraum mindestens 1,5 Jahre) in einem psychotherapeutischen/psychosozialen Verfahren, zum Beispiel dem NLP (z.B.: Master), der personenzentrierten oder systemischen Beratung oder absolviert oder einfach nur einige Seminare in verschiedenen Bereichen besucht?

Auch sollte jeder der als Coach tätig ist, ein gewisses Maß an Wissen im psychopathologischen Bereich besitzen. Dies ist nämlich sehr wichig, um zwischen Psychotherapie und Coaching überhaupt unterscheiden zu können. Und das ist definitiv unabhängig davon, ob ich als Coach nur im sogenannten „Business“ tätig bin oder eben im „Psychosozialen Bereich“ aktiv bin. Denn ganz ehrlich, psychische Störungen unterscheiden nicht zwischen Berufs- und Privatleben. Stattdessen können sich psychische Störungen auf mannigfaltige Art und Weise und durch verschiedene Symptome äußern. Zum Beispiel, dass jemand Angst vor öffentlichen Auftritten hat.

Das Tätigkeitsspektrum des Coaches leitet sich übrigens meiner Meinung nach aus § 1 Abs. 3 PsychThG (Psychotherapeutengesetz) ab. Dort steht nämlich unter anderem „... Zur Ausübung von Psychotherapie gehören nicht psychologische Tätigkeiten, die die Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte oder sonstige Zwecke außerhalb der Heilkunde zum Gegenstand haben.“ Entscheidend dabei sind meiner Meinung nach die Worte „außerhalb der Heilkunde“, denn um das beurteilen zu können, ob etwas zur Heilkunde gehört oder nicht, muss ich ein Grundverständnis von eben dieser Heilkunde besitzen!

Psychologe

Als Psychologe darf man sich bezeichnen, wenn man einen universitären Abschluss erworben hat. Zum Beispiel ein Diplom- bzw. Masterabschluss. Dies dauert in der Regel ca. 5 Jahre. Zum Ende des Studiums besteht dann die Möglichkeit, sich auf eine spezielle Fachrichtung zu spezialisieren. So gibt es zum Beispiel den Bereich der Umweltpsychologie, Organisationspsychologie und Verkehrspsychologie. Die Psychologie beschäftigt sich dabei mit der Wissenschaft vom Erleben, Empfinden und Verhalten des Menschen.

Mit einem Abschluss in Psychologie darf man übrigens entgegen der oftmals landläufig kursierenden Meinung weder Psychotherapie betreiben noch andere Menschen therapeutisch behandeln.

Das darf ein Psychologe nur dann, wenn er nach seinem Studium entweder gleichzeitig Heilpraktiker ist (therapeutische Ausbildung vorausgesetzt) und/oder eine psychotherapeutische Ausbildung zum Beispiel in Verhtlenstehrapie absolviert hat. Bei letzterem nennt er sich dann allerdings Psychotherapeut oder psychologischer Psychotherapeut.

Psychotherapeut

Der Begriff Psychotherapeut ist seit 1999 gesetzlich geschützt. Im Psychotherapeutengesetz ist streng aufgelistet, wer die Berufsbezeichnung „Psychotherapeut“ führen darf und wer nicht. Das sind nämlich nur Ärzte und Psychologen, die eine psychotherapeutische Weiterbildung absolviert haben. So hat ein Psychotherapeut eine mehrjährige psychotherapeutische Ausbildung in einem sogenannt anerkannten Psychotherapieverfahren absolviert. Erst nach dieser Ausbildung erhält ein Psychologe oder Arzt die Erlaubnis sich „Psychotherapeut“ zu nennen.

Ein Psychotherapeut darf übrigens keine Medikamente verschreiben (es sei denn, er ist gleichzeitig Arzt). Er arbeitet ausschließlich mit der von ihm gewählten psychotherapeutischen Methode.

Heilpraktiker (Psychotherapie)

Psychotherapeuten haben als Zulassung zum Heilberuf die Approbation. Daneben gibt es jedoch noch eine weitere Erlaubnis zum Heilberuf, nämlich die des Heilpraktikers und Heilpraktiker (Psychotherapie). Wer diese Erlaubnis hat, darf ebenfalls Psychotherapie ausüben. Allerdings gilt auch hier, ähnlich wie beim Psychologen, erst dann, wenn er eine entsprechende psychotherapeutische Methode gelernt hat.

Anders als oftmals angenommen, beherrscht ein Heilpraktiker (Psychotherapie) nicht automatisch eine Methode zur Psychotherapie. Wenn jemand Heilpraktiker (Psychotherapie) als Berufsbezeichnung angibt so bedeutet das zunächst einmal, dass dieser Mensch verpflichtet ist, körperliche Störungen auszuschließen. Darüber hinaus besitzt der Heilpraktiker (Psychotherapie) tiefgreifende und fundierte Fähigkeiten, um psychische Störungen zu erfassen, zu diagnostizieren und einzuschätzen  sowie entsprechend seiner zusätzlich erlernten psychotherapeutischen Methode zu behandeln. Das bedeutet konkret: Therapieren darf ein Heilpraktiker (Psychotherapie) erst dann, wenn er eine psychotherapeutische Methode (im Idealfall über mindestens 3 bis 5 Jahre) gelernt hat.

Hier hat der Heilpraktiker (Psychotherapie) gegenüber dem „Psychotherapeuten“ den Vorteil, dass dieser sich nicht auf eines der Regelverfahren wie zum Beispiel(Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse) beschränken muss. So kann der Heilpraktiker (Psychotherapie) eine psychotherapeutische Methode wählen, die seinem Welt- und Menschenbild entspricht. Das kann eben ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren sein, wie zum Beispiel die Hypnotherapie oder EMDR oder eben ein anderes wirkungsvolles Verfahren sein, wie beispielsweise die Neurolinguistische Psychotherapie oder Gestalttherapie sein.

Leider gibt es da wo es Vorteile gibt, nämlich in der freien Wahl der psychotherapeutischen Methode, auch Nachteile. So ist es meines Erachtens einer der größten Nachteile beim Heilpraktiker (Psychotherapie), dass die psychotherapeutische Ausbildung weder quantitativ noch qualitativ reglementiert ist. Das bedeutet, Umfang und Intensität bestimmt allein der Heilpraktiker (Psychotherapie). Hier ist es wichtig, dass Patienten sich immer genau informieren, welche psychotherapeutische Ausbildung in welchem Umfang absolviert wurde.

Daher sollte man sich immer die folgenden Fragen stellen: Seit wann beschäftigt sich mein Coach, Therapeut, Psychotherapeut mit der jeweiligen Methode. Wie lange ging die Ausbildung? Welche eigene therapeutische Erfahrung besitzt mein Coach und/oder Therapeut? Ja genau! Sie haben richtig gelesen! Ein gewisses Maß an eigener psychotherapeutischer Selbsterfahrung ist als Coach und/oder Psychotherapeut wichtig! Denn erst, wenn ich als Coach und Therapeut auch mit mir selbst im Reinen bin, dann kann ich anderen Menschen wirklich effektiv helfen. Darüber hinaus hilft es mir dabei, Übertragungsgefühle sicher zu erkennen und richtig einzuordnen.

Last but not least – Was macht ein Psychiater?

Vorweg – Ein Psychiater macht in aller Regel keine Psychotherapie. Psychiater sind Ärzte. Sie haben eine spezielle Fachausbildung durchlaufen um sich Psychiater nennen zu dürfen. Nur Ärzte dürfen in Deutschland Medikamente verschreiben. Deswegen ist ein Psychiater ein Arzt, der psychische Störungen mit Medikamenten behandelt. Schwere psychische Störungen, sogenannte Psychosen, müssen immer mit Medikamenten behandelt werden. Das bedeutet, dass Psychiater zum größten Teil ausschließlich mit schwersten psychischen Störungen zu tun haben.
carsten scheer